Wie das Auto so der Fahrer?

Vorurteile und Klischees gibt es wie Sand am Meer. Gerade auch unter Autofahrern. So ist zum Beispiel die Ansicht weit verbreitet, dass Daimler-Fahrer, passend zu ihrem Bäuchlein, Glatze oder spärliches Haar tragen, dass mit einer dicken Sonnenbrille aufgewertet wird. Menschen, die einen Jeep fahren, wird nachgesagt häufig Vokuhila, also vorne kurz hinten lang, zu tragen und doch eher ökologisch angehaucht zu sein.

Die Fahrer von Mini-Vans beherbergen häufig noch einige Kindersitze im Auto und leiden unter beginnendem Haarausfall – so das Vorurteil. Des Weiteren wird ihnen nachgesagt nach vorn zu kämmen was die Stirn noch zu bieten hat.

Die meisten Klischees existieren über Fahranfänger. Sie sind häufig in älteren, billigen Autos unterwegs, welche nicht mehr den besten Eindruck machen und vielleicht sogar drohen auseinander zu fallen. Die Frisuren werden hier häufig vernachlässigt oder von Mutti zurecht gerückt.

Rolls-Royce-Besitzer fahren häufig nicht selbst, sondern lassen sich fahren. Bei diesem Luxus muss natürlich auch das Äußere passen und so wird oft gesteigerter Wert auf eine perfekte Frisur gelegt um sich keine Blöße zu geben wenn neugierige Blicke schauen, wer aus so einem teuren Wagen aussteigt.

Bei Geschäftsleuten erfreuen sich die sportlichen Modelle von Audi großer Beliebtheit. Das Auto wird regelmäßig auf Hochglanz gebracht und die Frisur muss auch zum Gefährt passen. Schließlich möchte man Erfolg verkörpern und es soll der Eindruck geweckt werden, man habe den Wagen direkt bar bezahlt.

Die Liebhaber vom Mini-Cooper könnten unterschiedlicher sein. Die einen sehen es als trendiges Kult-Auto und möchten selber genau so stylish daher kommen und die anderen gehören dann doch eher der Alt-Hippie-Fraktion an und scheren sich nicht besonders viel um ihre Haare.

Inwiefern diese Vorurteile zutreffen und ob man sich damit angesprochen fühlt, sei jedem selbst überlassen. Letztendlich spiegeln sie nur eine Meinung wieder, die in den meisten Fällen nicht auf Tatsachen beruht, sondern auf persönlichen Eindrücken.

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